Kanton Waadt am Lac de Joux

Kanton Waadt am Lac de Joux

Ein Wochenendausflug

ins Waadtländische Jura.

Wanderherzen schlagen in dieser Region höher. Parkähnliche Landschaften mit Blumenwiesen und weiten Waldgebieten und grandiose Ausblicke auf die Savoyer Alpen. Windsurfer, Segler, Wassersportler und Badegäste fühlen sich hier am Lac de Joux wohl. Aber auch Winterwanderer mit Schneeschuhen oder Langlaufskis kommen hier auf ihre Kosten.

Ein kleines Rinnsal fließt vom Lac de Joux in den benachbarten kleinen Lac Brenet.

Grotte de l’Orbe

Bei Vallorbe entspringt der Fluss Orbe. Diese Grotte de l’Orbe ist eine geräumige Tropfsteinhöhle mit einem Rundweg und einer Mineralienausstellung.

Pegasus im Lac de Joux

Aus dem größten See im Juragebirge „Lac de Joux“ ragt eine 14 Meter hohe Betonstatue aus dem Wasser. Pegasus.

Das geflügelte Pferd ist in der griechischen Mythologie das Kind des Meeresgottes Poseidon und Medusa. Interessiert ihr euch für die griechische Mythologie? In unserem Griechenland-Blog gibt es einiges darüber zu lesen 😉

Das Wahrzeichen wurde 1959 erbaut und ist im Winter über den zugefrorenen See per Fuß erreichbar. Das Werk des Schweizer Bildhauers André Lasserre symbolisiert die Quelle des Wassers. Am Abend wird die Statue in weißes Licht getaucht.

Le Pont

Direkt am Lac de Joux befindet sich der idyllische Ort Le Pont. Die Dorfbewohner lebten bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts von der Landwirtschaft und der Milchproduktion. Heute ist er ein Ferienort für Touristen aus dem In- und Ausland.

Der kleine Dorfkern liegt nur ein paar Meter oberhalb des Sees. Hinter der Häuserfront befinden sich Höfe, Gärten und Obstwiesen.

Wer sich für Eisenbahnen interessiert, findet in Le Pont historische Züge. In den alten Waggons des Dampfzuges können Besucher in den Sommermonaten durch Wälder und Weiden, vorbei an Sumpfgebieten und Seelandschaften fahren.

Käseliebhaber

Wir nehmen ein Stück Vacherin Mont-d’Or mit. Ein typischer Weichkäse der hauptsächlich in den Käsereien des Vallée de Joux in den Wintermonaten hergestellt wird.

Juraparc

Auf etwa 1000 Metern Höhe zwischen Le Pont und Vallorbe liegt der Juraparc.

Über einem Zugangsweg und einem Steg auf drei Metern über dem Boden spazieren wir den kleinen Tierpark ab. Er beherbergt Bären, Bisons und Wölfe. Die Wölfe haben wir erst auf dem zweiten Blick gesichtet.

Bisons stammen aus den flachen Prärien Nordamerikas. Sie können hier im Juraparc ausgedehnte Kurzgrasweiden nutzen, die mit Wasserstellen und Unterständen versehen sind.

Braunbären und Wölfe

Die Gehege bestehen aus Waldstück, Büsche, Felsnischen und Totholz. Es soll für Futtersuche, Klettern, Spiel, Erkundung und Ruhe genug Platz bieten.

Der Juraparc ist wohl erfolgreich bei der Nachzucht von Braunbären. Die Elterntiere sorgten bereits zum 13. Mal für Nachwuchs. Tierschützer lehnen diese intensive Nachzucht von Bären ab. Aber es wird im Juraparc nur Bärennachwuchs zugelassen, sofern Plätze für die erwartenden Jungtiere gesichert sind und man diese behalten kann.

Nach dem Besuch des Tierparks schauen wir noch auf der gegenüberliegenden Seite nach den Ziegen, Esel und Alpakas. Kinder können sich auf dem Spielplatz vor dem Eingang austoben.

Stellplatz: N46°39’44.63″ E6°19’50.23″

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